Talent-Recycling in der 3. Liga: Wie Regensburg vom Kaderüberschuss profitiert
Vier Treffer und sechs Torvorlagen in nur zwanzig Partien: Eine solche statistische Ausbeute bleibt auf dem Transfermarkt selten unbemerkt. In der vergangenen Rückrunde lieferte der 21-jährige Marco Wörner beim SC Verl exakt diese Zahlen ab.
Das System der Ausleihen im deutschen Fußball
Der in Offenburg geborene Offensivakteur steht exemplarisch für die Zirkulation von Spielern zwischen den Profiligen. Nach seiner fußballerischen Grundausbildung in der Jugend des SC Freiburg wechselte er zum SC Paderborn. Für diesen Verein bestritt er bislang vier Einsätze in der 2. Bundesliga sowie ein Spiel im DFB-Pokal. Um auf verlässliche Spielzeiten zu kommen, erfolgte anschließend die Ausleihe in die 3. Liga.
Sechster Neuzugang für die Oberpfalz
Nun greift der SSV Jahn Regensburg in diesen Kreislauf ein und bedient sich exakt dieses Transfermodells. Der Regensburger Sportdirektor Alexander Schmalhofer fädelte ein erneutes, diesmal einjähriges Leihgeschäft mit Paderborn ein. Damit steht der mittlerweile sechste Neuzugang des Drittligisten fest.
Die physische Integration in das neue Arbeitsumfeld passiert dabei ohne Verzögerung: Wörner reiste unmittelbar in die Sportschule Oberhaching. Dort bezieht der Regensburger Kader gegenwärtig sein Trainingslager, wodurch der 21-Jährige direkt in den sportlichen Betrieb einsteigt.
